Homeoffice-Pauschale bleibt

Die Entfristung der sog. Homeoffice-Pauschale kommt. Das Bundeskabinett hat am 14. September 2022 den Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2022 beschlossen und darin weitere Modernisierungen der Regelungen zum häuslichen Arbeitszimmer auf den Weg gebracht.

Homeoffice-Pauschale bleibt

Die Homeoffice-Nutzung unter Vollzeitbeschäftigten in Deutschland hat sich nach der Pandemie auf durchschnittlich 1,4 Tage pro Woche eingependelt. Im Nachbarland Frankreich sind es 1,3, in den USA 1,6 und in Japan 1,1 Tage. Damit hat Corona die Arbeitsbedingungen dauerhaft stark verändert. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts, die 27 Länder vergleicht.

Jahressteuergesetz 2022 verbessert Homeoffice-Regelungen

Die steuerliche Geltendmachung von Aufwendungen für das Arbeiten von zu Hause soll zukünftig durch das Jahressteuergesetz 2022 vereinfacht und vereinheitlicht sowie an die vielseitige Nutzung des Homeoffice angepasst werden.

Die sog. Homeoffice-Pauschale in Höhe von 5 Euro pro Tag wird dauerhaft entfristet und der maximale Abzugsbetrag von 600 Euro auf 1.000 Euro pro Jahr angehoben. Ihr Abzug ist unabhängig davon möglich, ob die Tätigkeit in einer Arbeitsecke oder im häuslichen Arbeitszimmer erfolgt und unabhängig davon, ob es der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit ist, oder ein anderer Arbeitsplatz existiert.

Auf der anderen Seite werden bei Vorhandensein eines häuslichen Arbeitszimmers die Sachverhalte vereinfacht und stärker pauschaliert. Die Neuregelung entlastet die Bürgerinnen und Bürger dauerhaft jährlich um zusätzlich 1,4 Milliarden Euro.

Hinweis: Künftig können Arbeitnehmer pro Homeoffice-Tag fünf Euro ansetzen. Dies ging bisher für maximal für 120 Tage, künftig für bis zu 200 Tage. Die Pauschale zählt zu den Werbungskosten, für die allen Steuerzahlern ohnehin 1200 Euro angerechnet werden. Profitieren wird auch künftig nur, wer mit seinen Ausgaben über diesen Betrag kommt. Gerne beraten wir Sie!   

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