Verlängerung der Steuerabgabepflichten auch für „gesonderte und einheitliche Feststellungen“ von US-Private-Equity (PE)-Fonds mit deutschen Investoren

US-amerikanische Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds mit deutschen Investoren haben weitere 6 Monate Zeit, um die deutschen Partnerschaftserklärungen für 2019 einzureichen.

In Deutschland wurden die Fristen für die Abgabe von Einkommensteuererklärungen für Steuerzahler mit Abgabeverpflichtungen am 19. Februar 2021 um zusätzliche sechs Monate verlängert.

Erklärungen von US-Private-Equity (PE)-Fonds mit deutschen Investoren sind nun bis zum 31. August 2021 fällig (ursprünglich 28. Februar 2021). Die Anwendung der verlängerten Frist ist auf alle Einkommensteuererklärungen beschränkt, die sich auf das Steuerjahr 2019 beziehen. Darüber hinaus werden die Zinsen auf offene Steuerzahlungen, die sich auf das Steuerjahr 2019 beziehen, für sechs Monate erlassen und ab dem 1. Oktober 2021 (ursprünglich 1. April 2021) berechnet.

Wenn ein US-amerikanischer PE- oder Venture-Capital (VC)-Fonds als Personengesellschaft organisiert ist und mindestens zwei in Deutschland ansässige, steuerpflichtige Anleger hat, ist die jährliche Einreichung einer „gesonderten und einheitlichen Feststellung“ in Deutschland erforderlich. Nach dem Gesetz haften die deutschen Investoren und das Management des Fonds gemeinsam für die ordnungsgemäße Einreichung der Erklärung. Die Erklärung beinhaltet eine Gewinnermittlung nach deutschem Steuerrecht. Jahresabschlüsse, die auf US-GAAP oder anderen Rechnungslegungsgrundsätzen basieren, müssen zu diesem Zweck in deutsche GAAP umgewandelt werden.

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