Aufenthalts- und Arbeitsmigrationsrecht: Was Briten in Deutschland seit dem 1. Januar 2021 beachten müssen

Bezüglich der Einreise und des Aufenthalts gelten für britische Staatsangehörige grundsätzlich die Schengen-Einreisebestimmungen für von der Visumpflicht befreite Drittstaatsangehörige. Solange keine Erwerbstätigkeit ausgeübt werden soll, benötigen sie für Besuchs- und/oder Geschäftsreisen mit einer Aufenthaltsdauer von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen kein Visum. Beim Grenzübertritt sind aber die für die Einreise in die Schengener Staaten erforderlichen Dokumente und Belege mitzuführen, insbesondere ein gültiges Reisedokument und Belege über den Zweck und die Umstände des beabsichtigten Aufenthalts. Erfolgt die Einreise zu Studien- oder Erwerbszwecken, benötigen neu einreisende britische Staatsangehörige ebenfalls kein Visum. Sie müssen jedoch nach der Einreise bei der Ausländerbehörde am künftigen Wohnort einen Aufenthaltstitel beantragen. Soll direkt nach Einreise in Deutschland vor Erhalt des Aufenthaltstitels eine Tätigkeit aufgenommen werden, muss vor Einreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung ein Visum beantragt werden, das die Ausübung der Erwerbstätigkeit erlaubt.

Einzelheiten zu den Anforderungen gibt es auf Webseite des Bundesministeriums des Inneren. oder unter Deutsche Auslandsvertretungen im Vereinigten Königreich.

 

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