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Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

Da viele Unternehmen bereits über einen längeren Zeitraum von Schließungen betroffen sind, hat die Bundesregierung ein neues Hilfsprogramm beschlossen. Mit dem geplanten Eigenkapitalzuschuss soll unmittelbar die Substanz der Unternehmen gestärkt und die Überlebensfähigkeit gesichert werden.

Antragsberechtigte Unternehmen

Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, können den neuen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Er wird zusätzlich zur Überbrückungshilfe III gewährt.

Höhe des Eigenkapitalzuschusses

Der Eigenkapitalzuschuss beträgt maximal 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten nach Nr. 1 bis 11 der Überbrückungshilfen III für einen Monat erstattet bekommt. Darunter fallen zum Beispiel Mieten und Pachten, Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen, Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV, Versicherungen, Abonnements und andere feste betriebliche Ausgaben oder Kosten für prüfende Dritte, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.

Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger ein Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten hat. Gezahlt wird er erst ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs. Danach ergeben sich folgende Fördersätze:

Beihilferechtliche Grenzen

Der Eigenkapitalzuschuss ist ebenfalls an die Einhaltung der beihilferechtlichen Grenzen der EU gekoppelt. Die Vorgaben des europäischen Beihilferechts sind für die gesamte Förderung der Überbrückungshilfe III, d. h. auch inkl. des Eigenkapitalzuschusses, einzuhalten.

Antragstellung

Der Eigenkapitalzuschuss und die weiteren Verbesserungen werden im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt. Nach Anpassung des Programms, kann die Antragstellung über die bekannte Plattform Ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Die Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgt in den Bundesländern.

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